Über mich

Wie ich Jin Shin Jyutsu entdeckte – und wie es Dir dabei hilft, Dein Leben zu verbessern

2004 war ich zum Entschlacken auf einer Rohkostwoche im fränkischen Weißenburg.  Erste Nebenwirkungen des Kaffeeentzugs machten mir zu schaffen. Da hielt uns eine Jin Shin Jyutsu-Praktikerin einen Einführungsvortrag über das Strömen. Wir alle hörten unter Kopfschmerzen zu, als sie uns den Rat gab: „Haltet doch mal die Innenseiten eurer Knie (SES 1).“ Als kurze Zeit später der Vortrag vorbei war, waren auch meine Kopfschmerzen weg. Seit diesem Schlüsselerlebnis lässt mich Jin Shin Jyutsu nicht mehr los.

petra weber von jin shin jyutsu augsburg in ihren praxisräumen

Die Entstehung von Jin Shin Jyutsu Augsburg

Erst kaufte ich mir ein paar Bücher zum Thema Jin Shin Jyutsu. Es folgten die drei grundlegenden Selbsthilfekurse bis ich 2007 anfing, Jin Shin Jyutsu intensiv zu studieren. Im Jahr 2010 erlangte ich die Befähigung zur Selbsthilfelehrerin und habe eine eigene Praxis in Stadtbergen bei Augsburg, in der ich regelmäßig Klienten ströme und Selbsthilfe unterrichte.

Jin Shin Jyutsu ist ein lebenslanger Prozess. Laufend bilde ich mich fort, um das vorhandene Wissen zu aktualisieren und immer tiefer in die Kunst des Jin Shin Jyutsu einzutauchen. Im Lauf der Jahre haben Kurse bei Folgenden autorisierten Dozenten für Jin Shin Jyutsu mich und mein Verständnis des Strömens besonders geprägt: Cynthia Broshi, Muriel Carlton, Petra Elmendorff, Carlos Guterres, Wayne Hacket, Ian Harris, Mona Harris, Sadaki Kato, Brigitta Meinhardt, Waltraud Riegger-Krause, Matthias Roth, Jed Schwartz, Michael Wenninger und Anitha Willoughby.

Neben den Fortbildungen arbeite ich stetig an mir selbst, praktiziere Jin Shin Jyutsu täglich in der Selbsthilfe und lasse mich auch regelmäßig von anderen Praktikern strömen.

Jin Shin Jyutsu – geteilte Wunder sind doppelte Wunder

Strömen ist ein Teil von mir geworden. Im Laufe der Zeit merkte ich, oft erst durch die Reaktionen anderer, wie sich mein Denken, Handeln und Fühlen verändert hat. Meine Weltsicht im Innen und Außen ist viel offener, bunter, entspannter und freier geworden. Dinge, die ich früher kategorisch abgelehnt habe, hinterfrage ich oder tue sie einfach. So halte ich heute Jin Shin Jyutsu-Kurse und spreche vor Menschen – und das mit viel Spaß und Freude – was noch vor einigen Jahren völlig unvorstellbar gewesen wäre.

Jin Shin Jyutsu-Praktikerin zu sein bedeutet nicht, dass ich immer gesund und fröhlich bin. Nein, ich bin ein Mensch, habe auch einmal einen schlechten Tag und werde genauso wie alle anderen mit Krankheiten konfrontiert. Meine Erfahrung lehrt mich jedoch, dass ich mit Strömen definitiv seltener krank bin und z. B. viel leichter durch eine Erkältung komme. 2015 hatte ich ein größeres Fußprojekt.* Keiner der zahlreichen medizinischen Experten hielt es für möglich, dass ich ohne Operation wieder laufen könne. Heute darf ich ohne Einschränkungen laufen und wandern. Bei einem solchen „Großprojekt“ gilt es, sich Hilfe zu holen – aber auch selbst Möglichkeiten zu finden. Unermüdlich strömen und einfach nicht aufgeben gibt dazu die richtige Ausgangsbasis. Was zu durchleben ist, gilt es annehmen und dann nach gelernter Aufgabe wieder loszulassen. Jin Shin Jyutsu hat in mir die persönliche Überzeugung gestärkt: „Geht nicht gibt’s nicht.“

Die positiven Erfahrungen, die ich täglich mit Jin Shin Jyutsu erlebe, wünsche ich auch Dir und jedem, der sich auf das Abenteuer Jin Shin Jyutsu einlässt. Du hast Deine Hände, Füße und Finger immer dabei: Nütze sie!


* Im Jin Shin Jyutsu sprechen wir bei Krankheiten von Projekten, nicht von Problemen, weil es motivierender ist, an Projekten zu arbeiten.